Gesundheitsstandard = Gesundheitszucht

Hundezucht ist ein schwieriges Thema. Gut zu züchten noch schwieriger.

So manche Hürden und Windmühlen muss der engagierte Züchter überwinden - doch seine Hunde und die Familien, die einen Welpen aufgenommen haben, werden es ihm danken.

Je mehr über einen Züchter geredet wird , desto interessanter ist er. Wenn die Gerüchteküche brodelt hast du etwas geschafft, es bewegt sich etwas.

Mitleid wird einem geschenkt - Neid muss man sich verdienen.

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Samstag, 13. August 2011

Clou von Buchonia - geliebter Clooney, so grausam musstest du sterben

Der Züchter Weber, wollte seine Hunde reduzieren. 8 Zwergpinscher in einem Kellerraum waren zuviel.
Clou kam zu uns - dafür , dass ich ihn unterhielt und versorgte dürfte ich ihn zum decken einsetzen, dass war der Deal.
Clooney war ein Schatz! Er liebte einfach alles. Hier auf dem Bild verliebte er sich in eine zugelaufene Schildkröte. Er trug sie überall mit hin.
Egal ob Mensch oder Tier, Clou liebte jeden. Erstaunlich wie wundervoll so ein Charakter bleibt, wo er immer nur im Keller leben durfte und nur ein paar Mal am Tag raus gelassen wurde.
Clou war ein stolzer Rüde, der Patella und Augen gesund hatte.

Ich war so froh ihn zu haben. Ein wundervoller , gesunder und wesensfester Rüde.
Ein kleines Problem hatte er zwar - er musste morgens oft auf nüchternen Magen erbrechen, doch ansonsten war er völlig unauffällig.

Bald darauf beschlossen wir Clou vorsichtshalber aus der Zucht zu nehmen, weil in dieser Linie nachweislich Epilepsie vor kam. So suchten wir einen Endplatz für den 8 jährigen Rüden.
Der Gedanke, dass auch er dieses krankmachende Gen in sich trug und an seine Nachkommen vererben könnte war mir für meine Welpen zu gefährlich.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich drei Zwergpinscher von Buchonia bei mir.
Clou von Buchonia
seine Schwester Casana von Buchonia

und deren Tochter Eileen von Buchonia.


Für diese drei Hunde suchte ich einen Rentnerplatz.
Ein älteres Ehepaar meldete sich und wollte einen älteren Hund bei sich aufnehmen. Sie kamen zu Besuch
und lernten unsere Hunde und die von Buchonia kennen.

Als sie nun hören , dass Casana und Eileen an Epilepsie litten erklärte mir die Frau G.
"Ich traue es mir nicht zu einen so kranken Hund zu halten. Ich ertrage es nicht, wenn mein Hund einen Anfall bekommt, mir macht das Angst."
Wie gut konnte ich Frau G. verstehen, wusste ich doch wie hilflos man ist , wenn das geliebte Tier zappelnd und krampfend sich vor einem am Boden windet.

Clou hatte keine Epilepsie, erklärte ich aber er könnte ein eventueller Anlageträger sein, aus diesem Grund sollte er nicht mehr in der Zucht bleiben . Somit zog Clooney nach Hannover.
Er hatte dort ein wundervolles Leben und wurde von allen ringsherum geliebt. Clou konnte man nur lieben!

2010 erhielt ich einen Anruf von Frau G., aufgeregt erklärte sie mir, dass Clou so komisch zittern würde und orientierungslos sei. Das wäre nicht immer aber es wurde deutlich häufiger.
Mit dem züchterischen Hintergrund der Epilepsie, zog ich auch bei Clou eine Epilepsie in Betracht. Frau G. ging in die Tierklinik, wo der kleine Clou mit Luminaletten krampffrei gehalten wurde.

In der 2. Augustwoche 2011 veränderte sich Clou. Er klebte mehr den je an seinem Frauchen. Er wirkte verunsichert und ängstlich.
10.08.2011 nach einem schon unruhigen Vormittag erleidet Clou einen heftigen Anfall. Nach dem Anfall ist er jedoch nicht erschöpft sondern läuft ruhelos umher. Verunsichert gehen die Besitzer mit dem kleinen Kerl raus.
Der Spaziergang dauert nur 20 Minuten - doch in diesen 20 Minuten bekommt Clou 4 Anfälle - es will nicht aufhören. Der arme kleine Körper wird von Krämpfen gepeinigt.

Voller Panik wird der Tierarzt gerufen. Dieser kann Clou nur durch eine Narkose beruhigen.
Clou schläft - er soll in 2 Stunden aufwachen und dann soll alles gut sein - hoffentlich!
Vorsorglich hat der Tierarzt Diazepan hinterlegt, nur falls noch einmal so ein Anfall beginnen sollte.
Nach 1 1/2 Stunden wacht Clou auf - und sofort beginnen wieder seine Anfälle. Wie angeraten geben die verzweifelten Besitzer ihrem geliebten ,sich vor Krämpfen windenden Hund ein Zäpfchen.
Eine Kontrareaktion tritt ein - Clou schreit. Der kleine gequälte Hund krampft und schreit um sein Leben.

Die Familie fährt mit ihrem schreienden Zwergpinscher Clou in die Tierklinik. Sofort bekommt Clou eine weitere Narkose.
Clou soll in der Tierklinik bleiben, damit der Tierarzt ihn beobachten kann, wenn er wieder wach wird. Inzwischen kann der Tierarzt anhand der Augen schwere Gehirnschäden erkennen und durch die Dauerkrämpfe sind Lähmungen in der Hinterhand eingetreten.

22.00 Uhr ruft der Tierarzt an. Im Hintergrund hört Frau G. ihren Clooney schreien. Wir können nichts mehr für ihn tun , sagt der Tierarzt, ausser ihn von seinem Leiden zu erlösen.

So wird Clooney am 11.08.2011 von seinen Qualen, die ihm sein Züchter angetan hat, erlöst.
Dieses Leid, das dieser Hund sowie viele andere Zwergpinscher aus diesem Zwinger erleiden, hat dieser Züchter zu verantworten.

Der erste Rüde "Apollo von Buchonia" hat in meinem Beisein einen Anfall erlitten
 Casana von Buchonia hat nur alle 6 Monate einen Anfall, aus diesem Grund glaubte ich Herrn Weber, als er mir sagte , dass das vorher nie vorkam. Später verplapperte sich seine Frau und gab zu dass Casana ab ihrem 1. Lebensjahr krampfte
Eileen von Buchonia krampft alle 4 Wochen , stand bei Herrn Weber in der Zucht und wurde für 2000.- € als Zuchthündin verkauft.
Diese Welpen sind ein Inzuchtwurf aus Apollo von Buchonia und Eileen von Buchonia  - beide Elterntiere leiden an Epilepsie
Die Welpen von Eileen heißen  - Finja, Falko, Flair, Feronia
Finja von Buchonia hat Epilepsie
Falko von Buchonia hat Epilepsie
Flair von Buchonia steht als Deckrüde bei Herrn Weber zu Verfügung
Feronia steht bei einer Freundin des Herrn Weber - beide geben keine Auskünfte
Stolz präsentiert der Züchter Herr Weber des Zwinger von Buchonia seine Hunde auf den Ausstellungen.
Der PSK und der VDH sind selbstverständlich informiert worden.
Doch Herr Weber züchtet weiter und auch seine Deckrüden und deren Nachkommen stehen weiterhin in der Zucht.











6 Kommentare:

Tatjana und die Pfotengang hat gesagt…

Wann endlich lernen diese "Züchter" vom PSK dass es sich um liebenwerte unschuldige Lebewesen handelt? Es sind Lebewesen mit Verstand und Herz und Gefühlen die wissentlich missbraucht werden.

Und wann endlich werden solche Machenschaften durch die Besitzer die mit ihren Hunden durch die Hölle gehen publik gemacht?

Armer Clooney ... lauf schnell über die Regenbogenbrücke.

Traurige Grüße
Tatjana und die Pfotengang

Anonym hat gesagt…

Da Laufen die Tränen :(
Ich frag mich warum man denn einfach nix dagegen tun kann!
Es ist so Verletzend die ganzen gequälten wertvollen Tiere auf dieser Welt so leiden zusehen :(
Verdammt warum kann denn nur keiner was dagegen tun :(
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Andrea die liebevoll mit ihren 2 zwergen auf der couch kuschelt <3

Anonym hat gesagt…

Ja, ja.....der VDH und seine ach so reine Weste.

Verlogener Haufen!

Aber Hauptsache auf alle Züchter schimpfen und herabsehen, die nicht unter diesem VDH-Joch Hunde zu Krüppeln züchten wollen!

Maßen sich an zu behaupten, VDH-Zucht alleine wäre der Garant für gesunde Hunde.
Hat sich von diesen Verblendeten jemals einer mit Genetik beschäftigt? Was es bedeutet, nur mit Hunden zu züchten, die alle irgendwo miteinander verwandt sind (und das sind sie zwangsläufig, denn es dürfen immer nur Hunde genommen werden, die zumindest FCI-Papiere haben! Alle anderen Hunde - egal wie gesund und erbwertvoll - werden degradiert!)?
Hat sich einer mal mit der Gesundheit, Erbgesundheit und Vitalität der unter dem VDH gezüchteten Rassen beschäftigt?
Wohl kaum!
Denn sonst würden die VDH-Hunde nicht samt und sonders immer kranker und der Genpool immer enger werden!

Anonym hat gesagt…

Dem muss ich leider zustimmen!!!!!!!!!ich bin im PSK - aber nicht mher lang.Ein züchter wird fertig gemacht wie es nur geht und andere machen einfach weiter.Da sit Herr W nur einer von vielen!!!!!Das zeigt mir nur mal wieder dass ich dort nciht mehr mit gutem gewissen Mitglied sein kann.

Viele Grüße und weiter os.anonym, weil Hetze bei PSKlen an der Tagesordnung ist.

Anonym hat gesagt…

Und warum wendet sich keiner an den FCI?

Habe ich damals auch gemacht als heraus kam das meine BSH huendin eine Inzucht war.Der Zuechter wurde sofort aus seinem Verband VERBAND.

Gerade die eine PSK Zuechterin muesste doch wissen wo man sich in so einem Fall Hinwenden kann.Aber lieber aus dem Verein austreten als was zu Riskieren.

LG

Tanja hat gesagt…

So "einfach" war der Austritt von Frau S. gar und überhaupt nicht!
Das ist wirklich zu lächerlich lapidar dahingestellt.
Bitte einmal (im Blog) nachlesen und dann entscheiden, ob man dies alles an Hetze, Nachrede, Misskredit, Jagd, Gegenwind....auch selbst mitgemacht hätte.
100%ig nicht...................
Dieser Gegenwind fehlt GANZ vielen VDH-Züchtern, die ihre armen, armen Krüppel an gutgläubige Käufer verscherbeln.....